Nachwuchsforscher/innen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Pulheim im Ausbildungslabor von INEOS in Köln

Grund- und Leistungskurs Chemie des Geschwister-Scholl-Gymnasiums bei INEOS in Köln

Freitag 02. Mai. 2014

Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft

Lukas Klaes ist begeistert: "Dieser Labortag bei INEOS in Köln macht noch mehr Lust auf Chemie. Es ist toll, was wir hier in praktischen Versuchen alles erlernen." Der 17-Jährige ist einer von 14 Schülerinnen und Schülern aus dem Grund- und Leistungskurs Chemie der Jahrgangsstufe 11 des Geschwister-Scholl-Gymnasiums (GSG) in Pulheim. Der jährliche Exkursionstag wird zu einem ganztägigen Laboraufenthalt im Ausbildungszentrum von INEOS in Köln genutzt.

Das GSG ist seit drei Jahren Partnerschule von INEOS in Köln im Rahmen der Bildungsinitiative KURS (Kooperationsnetz Unternehmen der Region und Schulen). Bereits zum dritten Mal waren Chemieschüler/innen des GSG in diesem Zusammenhang zu Gast bei INEOS in Köln. "Mit dieser Zusammenarbeit wollen wir das Interesse von jungen Menschen an Naturwissenschaften mit praktischen Versuchen und Experimenten weiter steigern. Hier bei uns können die Jugendlichen das in der Schule theoretisch Gelernte praktisch anwenden und so Zusammenhänge noch besser verstehen", betont Dr. Anne-Gret Iturriaga Abarzua, Leiterin Unternehmenskommunikation bei INEOS in Köln.

Chemielehrerin Sonja Gerling ist begeistert von der Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft: "Es ist vorbildlich, wie flexibel INEOS in Köln auf unsere Anfrage reagiert und den Labortag in Abstimmung mit den in der Schule behandelten Themen für uns möglich macht. Von den gemachten Erfahrungen profitieren die Jugendlichen jedes Mal wieder." Das bestätigen die Nachwuchschemiker/innen: "Es ist großartig, in so einem großen und bestens ausgestatteten Labor praktische Versuche durchführen zu können. Die Betreuung durch die Auszubildenden ist richtig klasse. Sie erläutern alles sehr genau und vermitteln Hintergrundwissen zu Stoffen und Apparaturen", erklärt Schüler Tim Reifenstahl. "Zudem erfahre ich viel über die jeweiligen Tätigkeiten von Chemikantinnen und Chemikanten, Laborantinnen und Laboranten und bekomme dadurch ein sehr gutes Bild von möglichen späteren Betätigungsmöglichkeiten", fügt der 17-Jährige hinzu. Nomi Busse ist stolz auf ihre Leistung: Erstmals hat sie unter fachkundiger Anleitung eigenständig eine anspruchsvolle Apparatur aufgebaut und die speziellen Handgriffe dafür kennen gelernt. "Dabei habe ich auch erfahren, wie wichtig sicheres, ordentliches und präzises Arbeiten ist", so die Schülerin.

Konkret galt es für die Jugendlichen, ein Feststoffgemisch zu trennen und eine Lauge anschließend zu titrieren – eine durchaus herausfordernde Aufgabe. "Genau die Inhalte, die wir zuvor auch im Unterricht vorwiegend in der Theorie besprochen haben", sagt Sonja Gerling. "Experimentieren statt Büffeln macht unseren Schülerinnen und Schülern sichtlich Spaß!"

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